Beiträge

Neu-Start mit Corona

Aktuell werden unsere Räume umgebaut, in den letzten Newslettern haben wir bereits darüber informiert. Wir hoffen, dass alle Arbeiten im Laufe des September abgeschlossen werden können. Danach heißt es einmal kräftig durchwischen und ab Oktober wollen wir gemeinsam überlegen, welche Art und Weise von Veranstaltungen wir mit euch machen können. Wenn du eine Idee hast, die du corona-konform umsetzen möchtest, dann melde dich doch bei uns und wir schauen, was geht. Ein Desinfektionsspender am Eingang steht bereit, weitere werden wir installieren.

info@frauenzentrum-urania.de

 

#stayathome

Seit 4 Wochen ist die Urania geschlossen und es ist nicht abzusehen, wann wir uns wieder treffen können. Was gibt’s Neues?

#stayathome

Dass wir vom Urania-Team dich einst auffordern würden, zu Hause zu bleiben, das hätten wir uns auch nicht vorstellen können. Aber so ist es jetzt. Bitte befolge die Regeln, bitte halte Abstand – zu deinem eigenen Schutz und zu dem anderer. Corona schaffen wir nur gemeinsam.

Inside:Out – Einweihung verschoben

Wie du weißt, gibt es aktuell keine Veranstaltungen. So musste leider, leider, leider am 21. März 2020 auch die feierliche Einweihung des Inside:Out, das queere Zentrum, ausfallen bzw. auf einen noch unbestimmten Termin verschoben werden. Schweren Herzens haben wir OB Andreas Mucke ausgeladen, der seine Teilnahme zugesagt hatte.

Bis auf weiteres geschlossen …

In der aktuellen Situation können wir unsere schönen neuen Räume nicht für Treffen und Veranstaltungen nutzen. Wann das wieder möglich ist, ist derzeit noch völlig unklar. Gerade die Veranstaltungen aber sind unsere Haupt-Einnahmequelle. Das heißt, wir machen uns Gedanken übers Geld. Noch haben wir eine kleine Reserve und können die laufenden Kosten für Miete, Strom, Wasser, Heizung, Entsorgung und Versicherung kurze Zeit tragen. Danach ist die Urania – und damit der Begegnungsort für Frauen*, Lesben und Trans*frauen – gefährdet. Gleichzeitig ist auch der Ort für das neue queere Zentrum Inside:Out gefährdet. Kurz: Wir brauchen Geld, um die Corona-Krise heil zu überstehen.

Keine öffentlichen Gelder.

Wir haben intensiv recherchiert und festgestellt, dass wir nicht unter den NRW-Corona-Rettungsschirm fallen. Von dort ist also derzeit keine finanzielle Hilfe zu erwarten. Deshalb sind wir in Verbindung mit dem Schwulen Netzwerk NRW e.V. und der LAG Lesben e.V., denen wir unsere Situation dargestellt haben. Unsere Argumentation kann zur Forderung nach zusätzlichen queeren Bedarfen gegenüber der Landesregierung beitragen. Drück bitte die Daumen, dass es klappt.

Spenden.

Wir wünschen uns nach der #stayathome-Zeit unseren Ort, an dem wir uns wieder begegnen können. Diesen Ort, an dem wir tanzen und feiern, Ideen entwickeln und gemeinsame LSBTIQ*-Projekte umsetzen können. Damit wir in dieser schwierigen Zeit sicherstellen können, dass es uns auch danach noch gibt, brauchen wir Spenden. Hier findest du Infos, auf welchem Weg du spenden kannst … (Spenden an die Urania sind steuerlich absetzbar.)

Die Urania auf der Spendenplattform betterplace.org vertreten. Und dort hat man sich ganz frisch ein besonderes Geschenk überlegt, den betterplace-Soli. Infos dazu findest du hier betterplace.org/soli.

Darüberhinaus besteht ab sofort auch die Möglichkeit Fördermitglied in unserem Verein zu werden, alls dazu findest du hier.


Wir bleiben in Kontakt …

Aktuell sind wir dabei, digitale Medien zu testen, mit denen wir auch als Gruppe in Kontakt bleiben können. Anlass war – auch – unsere ausgefallene Mitfrauenversammlung Ende März. Es hätte viel zu berichten und zu besprechen gegeben, leider durften wir uns nicht treffen. Deshalb prüfen wir gerade verschiedene Möglichkeiten, mit denen wir möglichst viele digital erreichen. Sobald wir eine Lösung gefunden haben, informieren wir dich und schicken einen Link.

Fazit

Gemeinsam schaffen wir das.  

Herzliche Grüße vom Urania-Team

Schließung wegen des Corona-Virus

Es ist unumgänglich, alle unsere Veranstaltungen bis einschließlich 19. April 2020 entfallen! Wir beziehen uns auf die aktuelle Situation und dabei auf eine amtliche Mitteilung der Stadt Wuppertal von 14. März 2020 sowie den aktuellen Verordnungen und Beschlüssen von Stadt, Land und Bund:

„Konsequenz ist jetzt das einzige, was hilft, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke. „Es geht darum, Sozialkontakte auf das absolut Notwendigste zu reduzieren, um damit die Infektionsgefahren zu mindern. Daher haben wir heute, am Samstag, 14. März, weitere einschneidende Maßnahmen beschlossen bzw. Weisungen des Landesgesundheitsministeriums für Wuppertal umgesetzt. Die Entscheidungen führen zu massiven Einschnitten für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Sie dienen aber dem Schutz der Bevölkerung, insbesondere der älteren und vorerkrankten Menschen, die jetzt unsere Solidarität brauchen. Daher bitte ich alle, hier mitzuziehen und besonnen zu handeln.“

Wir halten euch hier auf dem Laufenden, bitte denkt daran, dass wir alles ehrenamtlich machen und ggf. selbst betroffen sein könnten, so dass hier nicht minutenaktuelle Informationen zu erwarten sind. Selbstverständlich halten wir uns an die gelten Regelungen in unserer Stadt. Alles Gute euch und bleibt uns treu! Bis bald!